Gastbeitrag für das Blog „Verlorene Werke“

Ich habe für das Bücher-Blog „Verlorene Werke“ den Gastbeitrag „Quellen und Recherche für einen Fantasy-Roman“ geschrieben, der heute erschienen ist. Es geht um meine Arbeitsmethoden für meine Neuerzählung der Tristan-und-Isolde-Legende Flamme und Harfe (im englischen Original Yseult: A Tale of Love in the age of King Arthur).

Bei Interesse könnt ihr den Artikel hier lesen.

„Shadow of Stone“ heute als kostenloser Download bei Amazon!

Als Einführungsangebot biete ich heute den zweiten Roman in der Serie The Pendragon Chronicles, Shadow of Stone, kostenlos an:

Shadow of Stone

Es handelt sich hierbei um den Folgeroman zu Flamme und Harfe, allerdings nur im englischsprachigen Original.

Für diejenigen, die lieber auf Deutsch lesen, Kojote Entdeckt Mars und andere Geschichten von Emily Mah ist heute, am 14. Juni, kostenlos bei Amazon.

Viel Spaß beim Lesen!

„Flamme und Harfe“ auf Englisch als Ebook erhältlich

Ich habe letztes Jahr die Rechte für das englische Original von Flamme und Harfe vom Verlag zurückbekommen, und ab gestern ist das Buch endlich als Ebook auf Amazon erhältlich. Im englischen Original heißt es jetzt Yseult: A Tale of Love in the Age of King Arthur. Ich erwäge, das Buch auch als Taschenbuch mit Createspace herauszubringen, bin aber noch unschlüssig.

Yseult Cover

Falls das Experiment gelingt, werde ich dann im Laufe des Jahres auch den Folgeroman Shadow of Stone für den Kindle herausbringen, allerdings vorerst nur im englischen Original. Es wird sich zeigen, ob ich mit dem Erlös von Ebook-Verkäufen die Kosten für eine Übersetzung decken kann.

Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr!

Termine im Mai

Wo ich im Mai zu finden bin:

13.-16. Mai: Villa Diodati Workshop außerhalb von Madrid

19. Mai: Lesung auf Deutsch und Englisch in Braunschweig um 19.30, Raabe-Haus: Literaturzentrum Braunschweig, organisiert vom Verein Writers Ink.

21. Mai: Leitung eines Workshops zu „short fiction“ in englischer Sprache für die Mitglieder von Writers Ink.

24. Mai: Lesung in Leipzig, Haus des Buches, Gerichtsweg 28, 20 Uhr. Organisiert vom „Freundeskreis Science Fiction Leipzig“ (FKSL)

Schöne Rezension der italienischen Ausgabe

Glücklicherweise gibt es heute auch Gutes zu vermelden. „La Fiamma e l’Arpa“, die italienische Übersetzung von „Flamme und Harfe“, bekam eine wunderbare Rezension:

http://greenyellowale.blogspot.com/2011/03/recensione-la-fiamma-e-larpa-di-ruth.html

Mein Italienisch reicht in etwa, Pizza und Bier zu bestellen, aber ich habe die Rezension durch Google Translate geschickt und habe mich sehr gefreut über die lobenden Worte.

Eine Absage

Ich habe mehrere Emails von Fans bekommen, die wissen wollten, wann „Shadow of Stone“, der Folgeroman zu „Flamme und Harfe“, erscheinen soll. Ich muss euch nun leider enttäuschen. Gestern habe ich einen Anruf vom Verlag erhalten, demzufolge der Verlag sich entschieden hat, das Buch nicht zu kaufen und zu veröffentlichen. Offensichtlich hatten wir unterschiedliche Vorstellungen von der Richtung, in die der Roman gehen sollte. Es wird also vorerst keinen Folgeroman geben. Ich bin weiterhin von der Qualität des zweiten Romans überzeugt, und die Reaktionen meiner Testleser waren ebenfalls positiv. Einige fanden „Shadow of Stone“ sogar besser als „Flamme und Harfe“, was mich sehr gefreut hat.

Es tut mir aufrichtig leid, aber die Entscheidung liegt nicht in meiner Hand. Ich weiß auch nicht, wie die Chancen bei einem anderen Verlag stehen, nachdem Random House kein Interesse hat.

Ich bekomme die Rechte für das englischsprachige Original von „Flamme und Harfe“ zurück und werde mich weiterhin bemühen, einen Verlag in den USA oder England für beide Bücher zu finden. Eine Übersetzung des zweiten Buchs ist aber sehr unwahrscheinlich geworden.

Flamme und Harfe: Eine Erstausgabe in Übersetzung

Seit Flamme und Harfe erschienen ist, werde ich oft gefragt, wie es dazu kam, dass der Roman auf Deutsch veröffentlicht wurde und nicht in der Originalsprache. Wie in vielen Fällen war ein bisschen Pech und ein bisschen Glück dabei. Ich habe das Manuskript von Yseult (Titel des Romans im englischen Original) 2005 fertiggestellt und habe mich auf die Suche nach einer literarischen Agentur in den USA gemacht. Die Resonanz war zuerst sehr positiv, und einige Agenturen waren am Roman interessiert. Meine Traumagentur hat sogar gleich das komplette Manuskript exklusiv angefordert. Aber dann nach einer Reihe unbeantworteter Emails und etwa einem Jahr verlorener Zeit habe ich den Roman von dort zurückgezogen und die Suche nach einer Agentur fortgesetzt. Diesmal hatte ich aber nicht vor, Yseult irgendwo exklusiv einzureichen.

Beim zweiten Anlauf wurde das Manuskript von einigen Agenturen angefordert und ich habe es bei drei verschiedenen eingereicht, als ich im Online Workshop ‚Codex‘ von einem amerikanischen Schriftsteller-Kollegen gefragt wurde, ob Piper in Deutschland eigentlich ein seriöser Verlag sei? Klar ist er das, war meine Antwort, wieso? Er hätte eine Anfrage von einem Lektor bei Piper, ob er nicht einen Roman hätte, den er einreichen könnte. Der Lektor hatte eine Kurzgeschichte von ihm gelesen und war begeistert.

Meine erste Reaktion war: wieso passiert mir nie so etwas?

Meine zweite Reaktion war: da ich in Deutschland lebe, kann ich ja dafür sorgen, dass mir so etwas passiert! Oder ich kann es zumindest versuchen. Sonst wäre ich nie auf die Idee gekommen, einen auf Englisch verfassten Roman einem deutschen Verlag anzubieten.

Also habe ich meine Anfrage und das Expose übersetzt und an drei Verlage geschickt. Die erste Absage kam nach ein paar Tagen; dann am Tag darauf habe ich dann aber einen Anruf von Urban Hofstetter bei Random House Deutschland bekommen. Er sei an den Roman interessiert, ob ich ihn schicken könne? Etwa einen Monat später machte mir der Verlag ein Angebot, und ich habe das Manuskript bei den amerikanischen Agenturen zurückgezogen. Und so kam es, dass Flamme und Harfe zuerst in Übersetzung erschienen ist.